Beweislastumkehr


Beweislastumkehr

Dem Verbraucher, in diesem Falle dem privaten Gebrauchtwagenkäufer, wird  seit der Schuldrechtsreform von 2002 durch eine gesetzliche Regelung die Geltendmachung von Sachmängeln beim Verkauf eines Fahrzeuges durch einen Händler erleichtert. Zuvor musste der Käufer selbst nachweisen, dass ein Mangel bereits vor Kauf vorlag. Nun können Sachmängel, welche in den ersten sechs Monaten nach Kauf auftreten beim Verkäufer (gewerblich) geltend gemacht werden Der Händler bzw. Unternehmer muss nun beweisen, dass der Mangel bei Übergabe nicht vorlag um die Haftung zu vermeiden. Geregelt ist die Beweislastumkehr im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) § 476